Umwelt & Infrastruktur & Bauen

Umwelt & Infrastruktur & Bauen

 

 

Aufbruch Gold-Rot-Schwarz

Alsfelder Beschlüsse

vom 9. November 2012

 

zu 13 Bereichen menschlichen und gesellschaftlichen Seins

 

 

Umwelt – die Welt die uns umgibt. Immer und überall, mit der wir zutiefst verbunden sind – im feinstofflichen und im Energiefeld.

Doch wir haben sie verändert, seit Jahrtausenden und haben uns Einrichtungen personeller, materieller und institutioneller Art geschaffen, die so grundsätzlich sind, dass wir meinen ohne sie nicht mehr leben zu können, obwohl wir wissen, dass viele davon uns in unserer Entwicklung behindern und uns gar schaden.

Um dies zu ändern, brauchen wir eine offene respektvolle Art des Miteinanders. Die Umwelt lebensbejahend verändern heißt, hier bezogen auf Bauen und Infrastruktur vor allem, dass jeder Einzelne bei sich beginnt, seine Bewusstheit für die Gesamtheit zu erhöhen. Alles, was im Konkreten abzuleiten ist, beruht auf den folgenden Forderungen für den Übergang von der Ressourcenausnutzung zur Potentialentwicklung, von der Konkurrenz, Geldabhängigkeit und Machtstreben, zu Gemeinschaft, innerer Freiheit …

Hierfür ist eine manipulationsfreie Aufklärung notwendig, die schon in der Familie und im Kindergarten beginnt und auch schon vor der Geburt anfangen darf. Das führt zu mehr Bewusstsein und Eigenverantwortung jedes Einzelnen, da wir die geistigen Gesetze der Natur und des Universums achten und respektieren und bei allem, was wir planen und bauen, berücksichtigen. Verbundenheit mit dem Universum und Wille zur Gestaltung einer lebensbejahenden Umwelt sind Voraussetzung beim Imaginieren einer neuen Erde.

 

Gesetzliche Wasserversorgung und Grundbedürfnisse

 

Regenwasser sollte dort genutzt und nutzbar gemacht werden, wo es anfällt. Hierfür sind, die geeigneten rechtlichen Rahmenbedingungen herzustellen. Die Schaffung lokaler Wasserkreisläufe soll begünstigt werden, der Anschlusszwang an die Kanalisation entfallen, statt dessen Pflanzenkläranlagen, alternative Klärkonzepte und Gebrauchtwassernutzung etc. eingesetzt werden können.

Nachhaltige Lebensweisen brauchen eine ökologische, pestizid- und gentechnikfreie Landwirtschaft.

Abschaffung der Energieeinsparverordnung, statt dessen Entwicklung und Umsetzung von energetisch umfassenden ganzheitlichen Konzepten.

Permakultur einführen (die Gesetzeslage so vereinfachen, dass sinnhafte, lebensbejahende Projekte problemlos zu realisieren sind).

Permakultur in der Stadt ermöglichen. Öffentliche Grünflächen allen zur Nutzung zugänglich machen. Öffentliche Nutzpflanzen / Wildpflanzen an Stelle von Zierpflanzen bevorzugen.

Verbot von tierquälender Massentierhaltung

Aufklärung über die Vorzüge von Nutzpflanzen für das Leben

Jeder hat ein Recht auf Dunkelheit und Stille, saubere Luft und blauen Himmel. Verbot der künstlichen Beeinflussung der Atmosphäre.

Unabhängiges Wissen über Bau, Architektur, Dämmung und Strohballenhausbau, Lehmbau, Kalk- etc. (regionale naturnahe Ökobaustoffe)

 

Bildung und Aufklärung

 

Gesundheitsvorsorge hinsichtlich baulicher Gegebenheiten, Wissenszugang zu Baubiologie etc.

Neuausrichtung der Ausbildung in der Baubranche, hin zu mehr baubiologischen Aspekten.

Wissen vermitteln über Pflanzen und Natur, im Zusammenhang mit Bauen.

 

Generationsübergreifendes Zusammenleben

 

Kinder ans Bauen und Gärtnern heranführen

„Kind an die Hand statt Rollator“, d.h. Kinder und Alte zusammenbringen. Ältere Menschen einbeziehen in den Krankenpflegedienst, Mehrgenerations-Gemeinschaften.

Alle respektieren (Kultur, Glauben. Religionen / Einstellungsgemeinschaften die alle Menschen als wertvoll erachten.)

 

 

Unabhängigkeit

 

Wasser, Strom und Wärme werden dezentral erzeugt, am Ort des Verbrauchers.

Regionalität

Durch regional unabhängige Strukturen wird Verkehr eingespart.

Sämtliche Subventionen sind zu streichen, da sie künstliche, widernatürliche Strukturen fördern.

Handwerkliche Eigenproduktion zulassen und fördern, d.h. Benachteiligungen gegenüber der Großindustrie abbauen.

Regionale Selbstverwaltung. Alles was über der Gemeindeebene liegt, soll nicht mehr bestimmen, sondern nur noch koordinieren.

Patente abschaffen

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen so gestalten, dass die Übernahme von Eigenverantwortung begünstigt ist.

Städte sind weitestgehend aus dem Umland zu versorgen.

Die Krisenfestigkeit der Städte wird gestärkt, durch eine unabhängige Wasser-, Strom- und Wärmeversorgung. Wasser, saubere Luft, und andere Grundbedürfnisse sind bedingungsloses Recht für jeden.

Handel mit Klimazertifikaten verbieten.

Eigenproduzierte Geräte (z. B: nach „Open Source Ökonomie“ Bauplänen) dürfen keinen Nachteil gegenüber Massenproduktionsgeräten erhalten (Zulassungsgebühren etc.), erstere sind meist viel dauerhafter.

 

Bauen und Infrastruktur

 

Besitz statt Eigentum (Besitz = Nutzungsrecht mit Übernahme aller Verantwortlichkeiten zur Instandhaltung)

Vorübergehender Stopp neuer Straßenbauprojekte bis die Verkehrsentlastung durch den Subventionsstopp Wirkung zeigt. Evtl. Umwidmung von Straßen oder Fahrstreifen in Radwege

Funktionsmischung in Städten (arbeiten und wohnen) soweit verträglich.

Freier öffentlicher Nahverkehr für alle.

Förderung alternativer Antriebskonzepte.

Verkehrszeichenfreiheit in den Städten ausweiten.

Emissionsfreie Antriebskonzepte weiterentwickeln.

Soziale Einrichtungen sollen auf kurzem Wege erreichbar sein.

Öffentliche Aufenthalts- und Kommunikationsräume in Städten gestalten (mit Sitzgelegenheiten etc.; Innenräume wie Freiräume)

Bäume, Pflanzen und Tiere sind bei baulichen Maßnahmen zu achten.

Böden sind in besonderer Weise zu schützen, dabei sind Böden zu regenerieren, u. a. mit natürlichen Ressourcen (Terra Preta, EM, Gesteinsmehl, Kompost etc.)

 

 

Qualität und Ausführung

Hohe Qualität und Dauerhaftigkeit unter Verwendung von regionalen, naturbelassenen Baustoffen. Bauen im Einklang mit der Natur, schadstoffarm, lebensbejahend.

Der Wert von Gebäuden, deren Abriss und Neuerrichtung ist nicht nur auf Grund der Gebäude- oder Baukosten zu ermitteln, sondern auf der Grundlage aller Kosten inkl. Umweltfaktoren (Abfall, Beseitigung, Emission, Raubbau).

Alternative Wissenschaften fördern (z. B. Bionik, Baubiologie und Geomantie…)

Alles was wir in der Umwelt verändern, jegliche Baumaßnahmen, Gärtnerei, Freianlagengestaltung, Infrastruktur etc. soll auf Sinnhaftigkeit geprüft werden.

 

Dies ist eine Vision für Stadt und Land, die allen das Leben erleichtert und in der wir friedlich, lange ein gesundes Leben in einer dauerhaft intakten Natur gemeinsam gestalten können.

 

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Vorlagetext:

 

Deutschland-Projekt Aufbruch-Gold-Rot-Schwarz basisdemokratischer Aufbruch 2012

Manifest zur Neuordnung der

 

Umwelt & Infrastruktur Deutschlands

 

Das Grundgesetz sieht aufgrund der deutschen Geschichte und den Menschenrechtsverletzungen gegen Minderheiten folgendes vor:

 

Grundgesetz Art 2

(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Art 20a

Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.

 

Seltsamerweise werden sogar verarmte Böden (Landwirtschaft und Forst) des Staates hoch gelobt und vergessen, dass Heideflächen durch Raubbau und fehlende ausgleichende Düngung entstanden sind und deshalb viele Menschen wegen Hunger auswandern mussten. Ist das dann nachhaltige Landwirt- oder Forstwirtschaft, wenn die staatlichen Flächen selbst nicht ausgeglichen gedüngt werden?

Es ist bekannt, dass ca. die Hälfte der Bevölkerung immer wieder gesundheitlich durch die heutige Landwirtschaft (Pestizide und Mikroorganismen) geschädigt wird.

Unseren Mitgliedern des www.umweltbund.de , Initiative der Imker, Landwirte und Verbraucher e. V. konnte von Seiten der Bundesländer und Bundesrepublik Deutschland immer noch nicht die Wahlfreiheit zu pestizidfreiem und mikroorganismenarmen Wohnorten oder Flächen gewährt werden.

Es besteht somit keine Wahlfreiheit.

 

Seltsam ist, dass sogar die Produktion ohne den Einsatz von Pestiziden und Minimierung der Mikroorganismen von Seiten der Bundesländer behindert wird. Dies trotz Vorgabe im ‘Pflanzenschutzgesetz’, guter fachlicher Praxis und Agenda21 (UNO) auf Verzicht von Pestiziden, wenn es kostengünstiger, sogar ohne Subvention, mit anderen Verfahren geht.

Die Schulung dieser Verfahren haben wir den verantwortlichen Politikern aller Parteien mehrmals angeboten, bis heute wird aber die Abdrift von Pestizidaerosolen und Gülleaerosolen von Seiten der Bundesländer toleriert und Alternativen verweigert.

Verstoßen somit die Bundesländer und die Bundesrepublik Deutschland gegen das Grundgesetz, indem sie alle Bürger subletal schädigen lassen? Dadurch werden unnötig Kosten für das Gesundheitswesen hoch getrieben.

 

Auch die Agenda21 der UNO Staaten fordern, wenn möglich ohne Pestizide und mikroorganismenarm zu arbeiten und Emissionen aus Industrie und landwirtschaftlichen Betrieben zu unterbinden, ausgeglichen zu düngen, kein Humusabbau zu tolerieren, keine Erosion (Wind, Wasser)zu tolerieren,

keine Wasserverschmutzung (Oberflächenwasser und Grundwasser) zu tolerieren, keine Bodenverdichtung zu tolerieren, regional zu produzieren,

Mensch und Landwirtschaft als Kleinbetriebe durch Rahmenbedingungen zu fördern.

 

Wir stellen aber fest, dass die zuständigen Behörden ihrer Kontrollpflicht nicht nachkommen, ob dies an fehlendem eigenen Können oder an chronischem Mangel an Kontrollpersonen liegt, sei dahin gestellt.

 

Würden aber der Verkauf aller Pestizide und Antibiotika in der EU verboten und auf 100 % Eigenproduktion (Lebensmittel und Futtermittel) gesetzt werden und die Subvention über Flächen abgeschafft werden, würde sich fast alles von allein regeln. Allerhöchstens eine Arbeitsplatzsubvention aufgrund von witterungsbedingten Fehlerträgen oder Seuchen zur Sicherung des Arbeitsplatzes würde Sinn machen. Auch die Agenda21 (UNO) zieht die regionale Produktion, vor dem Zukauf aus fernen Regionen, vor. Durch die Verhinderung der Mikroorganismenbelastung (Stallluft und Gülleaerosole) durch die Tierhaltung, würde die Produktion der Tiere in den kleinen landwirtschaftlichen Betrieben sogar wieder wirtschaftlicher. Dadurch bräuchte man auch nicht extra Naturschutzgebiete oder Landschaftsschutzgebiete zur Arterhaltung ausrufen, da die Arten durch diese Extensivierung wieder fast flächendeckend leben könnten. Nur für spezielle Arten könnte man 1 % der landwirtschaftlichen oder forstwirtschaftlichen Nutzfläche dafür frei halten. Man könnte dadurch sogar enorm staatliches Personal sparen und die Bürokratie schmaler machen.